Jesus

Das wahre Leben Jesu

In dieser Fernsehdokumentation wurden Religionswissenschaftler der Evangelischen und Katholischen Kirche interviewt. Hier ihre Antworten:

Teil 1

  • Ein Konzil ist eine Bischofsversammlung, welche wesentliche Glaubensgrundsätze der christlichen Kirche feststellt.
  • Das erste Konzil war das vom römischen Kaiser Konstantin I. Er selbst war ein Heide. Einberufung des Konzils zu Nicäa (325).
  • 325 nach Christus, Konzil von Nicäa, der römische Kaiser Konstantin beruft die Bischöfe ein, um den erbitterten Streit darüber zu beenden, wer oder was Jesus wirklich war.
  • Auf den Konzil von Nikea lässt der Kaiser das verbindliche Glaubensbekenntnis als neue Staatsreligion verkünden. Die Entscheidung des Kaisers bestimmt und definiert das Christentum die folgenden 18 Jahrhunderte.
  • Der Erlass der Kaisers erklärt Jesus zum alleinigen Sohn Gottes und verbietet jeglichen Widerspruch.
  • 1945 – im heiligen Land entdeckt ein Ziegenhirte die Schriftrollen vom Toten Meer (Qumran), sie gewähren einen historischen Rückblick auf jene Welt in der Jesus wirklich lebte.
  • Sie liegen in Jerusalems Israel-Museum und provozieren die Frage: “Gab es ein Christentum vor Christus?“
  • Ein Sohn Gottes war damals jemand, der göttliche Erkenntnis erlangt hatte.
  • Diesen Anspruch hatten damals viele Kaiser, Mächtige, etc.
  • Das Glaubensbekenntnis basiert auf dem Anspruch Jesus sei Gottes einziger und eingeborener Sohn.
  • Der Gott Osiris beschert den alten Ägyptern Wissen und Zivilisation. Böse Kräfte bringen ihm den Tod, nach dem Tod lebt er im Sternbild Osiris weiter.

Amulett von Dionysos wird eingeblendet, indem er wie Jesus am Kreuz dargestellt wird.

  • Der Mann am Kreuz auf dem Amulett ist ein sterbender Heide, der als Gott Dionysos wiederaufersteht.
  • Ist dieser Gottmensch auf die genau gleiche Weise gestorben wie Jesus, ist das der Beweis, dass die Jesusgeschichte auf heidnischer Ideologie beruht.
  • Dionysos (röm. Bacchus) = wörtlich Gottes Sohn, Gott des Weines und der Initiation, der Weihe.
  • Ihm wurde auch mit Brot und Wein gehuldigt, um an seine Opfer und an seinen grausamen Tod am Kreuz zu erinnern. Er ersteht wieder auf und fährt gen Himmel. Eine griechische Version des ägyptischen Gottes Osiris.
  • Die Heiden verehrten ihren Erlöser Mithras (persischer Sonnengott).
  • Was war an heidnischen Ritualen so schockierend? Blutige Opferrituale oder Sexorgien?
  • Mithras ist genau wie Jesus am 25. Dezember als Sohn einer Jungfrau und Sohn Gottes geboren. Er fährt gen Himmel und verspricht seine Wiederkehr zum jüngsten Gericht.
  • Heidnische Priester feierten ein symbolisches Mahl mit Brot und Wein
  • Seinen Anhängern predigte Mithras wer nicht von meinem Blute trinkt, erhält keine Erlösung.
  • Im Altertum wird der Mithras-Kult zum größten Konkurrenten des Christentums.
  • Mithras ist die Wiedergeburt Gottes, bringt Weisheit und eine neue Religion, fordert wie alle Mystiker alteingesessene Autoritäten heraus und verwandelt bei einer Hochzeit Wasser in Wein genau wie Jesus. Er stirbt zu Ostern wiederaufersteht nach drei Tagen und fährt gen Himmel.
  • All das existierte schon bei Dionysos und Osiris!
  • Heide – Schimpfwort der Christen für Landbewohner.
  • Gnostiker – Gnosis = Erkenntnis (Selbsterkenntnis, Wahrheit, Wirklichkeit)
  • Das Heil des Einzelnen ist von der Erkenntnis Gottes abhängig.
  • Der einzige zeitgenössischen Bericht über Jesus verfasst der Geschichtenschreiber Josephus.
  • Er schreibt: ein hemmungsloser hoher Priester von der jüdischen Gruppe der Sadduzäer hat Jesus ermordet. Die Priester und die mit Jacobus befreundeten Pharisäer hätten ihn dann aus dem Amt gejagt.
  • Konsequenz: Die Pharisäer standen den Christen nicht feindlich gegenüber wie in den Evangelien behauptet.
  • In der Bibel gibt es keine Übereinstimmung der Apostel über die Auferstehung.
  • Die frühen Christen: Kein Wort über Kreuzigung, Auferstehung, Jungfrauengeburt. Es werden nur die Worte von Jesus zitiert.
  • Sie sahen in Jesus einen erleuchteten Aufklärer, der den Weg zum göttlichen weist.
  • Die späteren Vorstellungen des Christentums sind ihnen völlig fremd.
  • Erst ab dem 4. Jh. wurde Weihnachten, das Christfest gefeiert.
  • Die Feiern zur Geburt Christi am 24. und 25. Dezember decken sich mit der Geburt des Sonnengottes Mithra genau zur Wintersonnenwende, die Sonne ist neu geboren.
  • Der Geburtstag des unbesiegbaren Sonnengottes wurde zuerst von der Römern gefeiert, später von den Christen als Geburtstag Jesus übernommen.
  • Im frühesten, dem Markus-Evangelium wird keine der Geschichten über Jungfrauengeburt erwähnt, auch nicht bei Johannes.
  • Die Lehre der unbefleckten Empfängnis entsteht erst im 17. und 18 Jh.
  • Jesus hatte Geschwister.
  • Das Markus-Evangelium berichtet über Jesus Brüder und Schwestern.
  • Sie wurden von der Kirche als Kinder aus einer Ehe von Josef vor Maria erklärt.
  • Jakobus ist einer der Brüder von Jesus und war Bischof von Jerusalem.
  • Ein Sandsteinsarg ist vor einigen Jahren mit der Inschrift „Jacobus Sohn von Josef, Bruder von Jesus“ gefunden worden. Persönliche Anmerkung: Inzwischen als Fälschung entlarvt?
  • Jacobus führte die Jesusbewegung nach dessen Tod bis ins Jahr 61 an.
  • Jesus lehrt: Erlösung kann ein jeder in sich selbst finden
  • Das Thomas-Evangelium nennt Jesus den Erleuchteten und stellt ihn einem Buddha gleich.
  • Nur das Johannes-Evangelium lehrt, das Jesus der einzige Sohn Gottes ist. Doch seit dem 100 – 160 Jh. sieht das ganze Christentum alle Evangelien durch diese Brille.
  • Markus, Matthäus und Lukas sehen Jesus als der von Gott geschickten Erlöser.
  • Das Vertrauen in den Botschafter ist größer als in die Botschaft selbst.
  • Paulus schreibt: Christus widerfuhr eine Offenbarung.
  • Die Kirche sagt: Jesus und Gott sind außerhalb des Menschen, Gott ist jenseits des Universums, alles ist getrennt.
  • Bei den Gnostikern und den Heiden des Altertums ist alles eins, eine Einheit, Christus ist in dir und du bist in Christus.
  • Im Ägyptischen Nag-Hammadi werden 1945 Schriften gefunden. Die Schriften enthalten das Thomas-Evangelium (Bruder von Thomas).
  • Die Kirche macht aus diesem Thomas, den ungläubigen Thomas, der nicht glauben will das Jesus wieder auferstanden ist.
  • Heute gilt er als derjenige, der seinen Bruder am besten Verstand.
  • Das Thomas-Evangelium entstand vor allen anderen Evangelien.
  • Die Gnostiker des Thomas-Evangeliums suchten den Göttlichen Funken in sich selbst, eine innere Suche nach dem Göttlichen.

Teil 2

  • Die Gnostiker suchten die Erlösung durch Selbsterkenntnis und wurden deshalb von der Kirche als Ketzer („Irrgläubige“) verfolgt.
  • Die Menschen, die hierher kamen waren frühe Christen und sind die Verbindung zwischen dem altertümlichen Mysterien-Kult Ägyptens und der gnostischen Religion. Wir sehen Anubis und frühe Christen die die Riten der alten Ägypter praktizieren.
  • Gnostiker suchen Wissen, das aus dem Herzen erwächst.
  • Dieser Denkansatz bietet eine Religion für den einzelnen ohne Umweg über die Kirche.
  • Aussage des Gnostizismus: Jeder ist mit einem göttlichen Funken geboren. Es gilt diesen Göttlichen Funken zu finden und auszubauen durch den Blick in unser Inneres.
  • Im Thomas-Evangelium steht auch, dass nicht nur Thomas, sondern jeder sich als Bruder von Jesus sehen kann
  • Das Thomas-Evangelium ist eine Aufzeichnung der Worte Jesu. Es beginnt mit den Worten: „Dies sind die Worte, die der lebende Jesus sprach. Niedergeschrieben von Didimus-Judas-Thomas.
  • Prüfe dich, um zu erkennen wer du bist und du wirst genannt der Eine, der sich Selbst erkennt. Wer sich nicht Selbst kennt, weiß auch sonst nichts. Doch wer sich Selbst erkannt hat, erlangt unbegrenzten Zugang zu allem Wissen. Erkennst und bringst du das, was du in dir trägst voran, wird es dich erretten.
  • Aussage des Thomas-Evangelium: Es geht um Selbsterkenntnis. Die Christen suchten auch nach dem in sich Selbst, das nicht sterben kann. Sie kamen zu der Erkenntnis, dass sie nicht sterblich sind, denn das Bewusstsein ist nicht der Körper. Wer sich Selbst entdeckt, entdeckt Gott und das Göttliche. Gott in sich Selbst. Du scheinst dein Körper zu sein, bist aber ein Bewusstsein und dieses Bewusstsein erlebt den Tod, Geburt immer und immer wieder.
  • Das gegenwärtige Christentum betont den Unterschied zwischen Mensch und Gott. Das Thomas-Evangelium sieht nicht nur Jesus, sondern alle Menschen als Kinder Gottes.
  • Es werde Licht. Ich bin das Licht, das über allem ist. Ich bin das Universum. Alles geht aus mir hervor. Die Menschheit wurde als Abbild dieses Lichtes erschaffen.
  • Die Kirche sagt: „Erlösung ist nur mit und über die Kirche möglich.“ Daher die Bedrohung durch Andersdenkende.
  • Die Gnostiker sagen, es liegt an dir. Du kannst es schaffen. Das war die Offenbarung der Gnosis. Die Essenz, das Wesen ist unsterblich.
  • Es ist weder durch Wohlverhalten noch durch Einhaltung irgendwelcher Gebote zu erlangen. Deshalb sind Gnostiker anarchistische Freidenker. Frei von Maßregeln. Ihr großes Idol Jesus porträtieren sie als ausschweifenden, zügellosen, der sich mit Huren und Zwielichtigen Gestalten rumtreibt. Er bricht die Regeln missachtet die Gebote des Sabbats und liegt ständig mit den Religionsvertretern in Streit. Er ist der typische Gnostiker. So waren sie alle. Es geht ihnen nicht um die Befolgung von Geboten, sondern um Selbsterkenntnis. Die Selbsterkenntnis, wer bin ich wirklich? Paulus ist ein Gnostiker. Er predigt den Jesus in sich selbst. Die Schriften von Paulus entstanden ungefähr 30 nach Jesus, Johannes circa 100 Jesus, und alle anderen Schriften ca. 70 nach Jesus.
  • Paulus beschreibt Jesus als ein inneres Rätsel, eine Metapher, eine innere Stimme.
  • In Alexandria hat der Gnostizismus seinen Ursprung.
  • Die Juden hatten in ihrem Herzen einen unbekannten Gott entdeckt, doch sie konnten ihren Gott in der Realität nicht wieder finden, da sie von Not und Elend geprägt war. So kamen sie zu dem Schluss, dass diese Welt von einem geringen Gott erschaffen wurde, von Jehova ihrem Stammes Gott mit der Lehre Auge um Auge, Zahn um Zahn.
  • Wer sich Selbst kennt, kennt Gott.
  • Idee der Sünde: Warum starb Jesus diesen grausamen Tod? Die Christen konnten den Tod Jesu im religiösen Sinn nur als Buße erklären. Doch dieses Opfer würde nur Sinn machen, wenn ein jeder für Sünden büßen müsste. So kamen die Christen zu dem Schluss, ein jeder müsste so unglaublich gesündigt haben, dass keine Buße groß genug sei. Und deshalb sei Gottes eigener Erlöser gestorben als globale Buße für alle Sünden dieser Welt.
  • Gnostiker: Menschen wurden als göttliches Abbild erschaffen und haben deshalb eine natürliche Verbundenheit mit Gott. Der Mensch ist ein gefallener, der sich an den Himmel erinnert. Kein Glaube an Schuld und Sünde.
  • Denn die Schöpfungsgeschichte besagt, wer vom Baum des Wissens ist, der wird Gott ähnlich. Der Gedanke der permanenten Sündhaftigkeit des Menschen entwickelte sich erst im späteren Christentum vor allem unter Kaiser Augustus und wurde ab dem 4. Jh in die Kirchenlehre übernommen. Von da an entwickelt sich in den Glaubensgemeinschaften nicht nur ein starkes Bewusstsein für den Unterschied zwischen Gott und der Menschheit, sondern auch für die angeborene und unabwendbare Sündhaftigkeit der Menschen unabhängig von Opfertum Christus.
  • Das Jesus Gottes einziger Sohn ist, findet sich erst in der Kirchenlehre ab 160. Das Johannes-Evangelium wurde geschrieben, um allen anderen Evangelien zu widersprechen.
  • Für die Gnostiker ist Jesus eine Metapher für das Göttliche, das in allen Menschen steckt. Wir missverstehen uns alle Selbst als individuelle Körper mit all den dazugehörigen Problemen. Wir müssen wiederauferstehen. Unser Körper muss sterben und für unsere wahre Identität müssen wir wiederauferstehen. Es ist die des Sohnes Gottes. Es ist Christus, das Bewusstsein Gott Vaters. Wir alle sind Christus und wir müssen alle wiederauferstehen. Also ist der ganze Mythos rund um Kreuzigung und Wiederauferstehung ein Vorbild für jeden von uns? Ja genau, es führt uns durch die Initiation in ein neues Leben.
  • Was Jesus betrifft gibt es sinngemäß einen Satz der wohl über fast jedem Kirschenportal prangt: „Der Weg zu Gott führt nur über mich.“ Im Verständnis der Gnostiker heißt das, der Weg zu Gott führt über dein eigenes Inneres. Und das ist auch die Umschreibung von Paulus. Um zu Gott zu finden, finde Christus in dir selbst. Wörtlich genommen aber bedeutet der Satz - Es gibt nur diesen einen Weg. Hat sich die Idee von der tatsächlichen Verkörperung Gottes in Jesus festgesetzt und nicht die mystische Interpretation des Gottessohnes, dann muss der Mensch für sein eigenes Heil die Seelen anderer erretten. Und jeder wird überzeugt und gezwungen daran zu glauben. Eine göttliche Verordnung zu autoritärem Handeln.
  • Was passierte mit denjenigen, die die andere Geschichte kannten zum Bsp. mit den Gnostikern? Sie wurden verband, ermordet und ihre Schriften verbrand.
  • Wäre das Christentum Gottes bevorzugte Religion, hätte man doch ein goldenes Zeitalter erwartet. Das Gegenteil trat ein.
  • Erst die Renaissance brachte das heidnische Wissen zurück nach Italien. Plato wurde wieder gelesen. Wir kehrten wieder dahin zurück, wo wir waren ehe das Christentum obsiegte.
  • Alle Menschen müssen ihren eigenen Weg gehen, um mit sich selbst in reinem zu sein und sich zu entwickeln. Dieser Weg wird von der Kirche als heidnisch bezeichnet.

 

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